AGB Generator – deine Allgemeinen Geschäftsbedingungen
Agenturen und digitale Dienstleister brauchen AGB. Punkt. Ohne AGB sitzt du ohne Beine da: keine Haftungsbeschränkung, keine Zahlungsbedingungen, keine Rechte an deiner Arbeit. Erstelle deine AGB in 10 Minuten – kostenlos.

Was sind AGB und wann brauche ich sie?
AGB – Allgemeine Geschäftsbedingungen – sind vorformulierte Vertragsbedingungen, die du für alle deine Kunden und Aufträge verwendest. Du setzt sie einmal auf, und sie gelten für alle. Das spart Zeit, schafft Klarheit – und schützt dich.
Wer sie braucht? Jeder der Dienstleistungen anbietet. Webagenturen. Freelancer. Software-Entwickler. Berater. Grafiker. Ohne AGB schuldest du im Streitfall alles und haftest unbegrenzt – weil das Gesetz dann einspringt. Und das Gesetz ist nicht für dich geschrieben.
Rechtlich gesehen sind AGB nicht zwingend vorgeschrieben – aber sie sind dein wichtigstes Schutzinstrument. Gemäß BGB §305 ff. müssen sie dem Kunden vor Vertragsschluss zugänglich gemacht werden. Einfach im Footer verlinken reicht. Fertig.
Was muss in AGB für digitale Dienstleistungen rein?
Geltungsbereich
Für welche Leistungen und Kunden gelten deine AGB? Klar definieren – B2B, B2C oder beides.
Leistungsbeschreibung
Was genau lieferst du? Scope, Qualität, Deliverables. Je klarer, desto weniger Streit.
Vergütung & Zahlungsbedingungen
Preise, Zahlungsfristen (14–30 Tage üblich), Verzugszinsen, Mahngebühren. Ohne das: keine Basis für Mahnverfahren.
Haftungsbeschränkung
Kritisch. Beschränke deine Haftung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Ohne diese Klausel haftest du unbegrenzt.
Geistiges Eigentumsrecht
Wer bekommt die Nutzungsrechte? Wann? Erst nach vollständiger Zahlung ist Standard – und schützt dich.
Gewährleistung
Für B2B kannst du die gesetzliche Gewährleistungsfrist von 2 Jahren auf 1 Jahr verkürzen. Empfehlung: Immer.
Datenschutz (DSGVO)
Wie verarbeitest du Kundendaten? Pflicht in Deutschland. Besonders relevant wenn du Zugang zu Kundensystemen hast.
Laufzeit & Kündigung
Mindestlaufzeit, Kündigungsfristen, Sonderkündigung bei wichtigem Grund.
Salvatorische Klausel
Wenn eine Klausel unwirksam ist, bleiben die anderen gültig. Kleines Sicherheitsnetz – immer rein.
Gerichtsstand & anwendbares Recht
Deutsches Recht, dein Geschäftssitz als Gerichtsstand. Damit weißt du wo Streitigkeiten ausgetragen werden.
Häufige Fehler in AGB – und wie du sie vermeidest
Keine AGB überhaupt – dann gelten nur die gesetzlichen Regelungen. Keine Haftungsbeschränkung, keine eigenen Zahlungsbedingungen.
Haftungsausschluss zu weit gefasst – Klauseln die jede Haftung komplett ausschließen sind in Deutschland oft unwirksam (§ 309 BGB).
IP-Rechte nicht geregelt – wem gehört die Website, die du gebaut hast? Ohne Klausel: im Zweifel dem Auftragnehmer.
Zahlungsbedingungen fehlen – dann gilt gesetzliche Fälligkeit. Keine Basis für Mahngebühren oder Verzugszinsen.
Copy-Paste aus dem Internet – AGB die nicht zu deinem Geschäftsmodell passen sind im besten Fall wirkungslos, im schlechtesten Fall schädlich.
AGB vs. Datenschutzerklärung vs. Impressum
Drei Dokumente, die jedes deutsche Unternehmen braucht – und die häufig verwechselt werden. Kurz erklärt:
AGB
Deine Geschäftsbedingungen. Haftung, Zahlung, Nutzungsrechte, Gewährleistung. Schützt dich im Streitfall.
Datenschutzerklärung
Wie du personenbezogene Daten verarbeitest. DSGVO-Pflicht. Für jeden der eine Website betreibt.
Impressum
Deine Pflichtangaben als Unternehmen: Name, Adresse, Kontakt. Nach TMG/DDG gesetzlich vorgeschrieben.
AGB erstellen mit vertrag.io – in 3 Schritten
AGB-Vorlage öffnen
Wähle die AGB-Vorlage für digitale Dienstleistungen. Oder lass den AI-Assistenten einen maßgeschneiderten Entwurf erstellen – einfach dein Geschäftsmodell beschreiben.
Variablen ausfüllen
Firmenname, Gerichtsstand, Zahlungsbedingungen, Haftungslimit – alle Felder ausfüllen, der Text aktualisiert sich live.
PDF exportieren & einbinden
Fertige AGB als PDF herunterladen. Auf deiner Website im Footer verlinken. Fertig – dein Business ist geschützt.
Mehr als nur Verträge
Professionelles Kunden-Onboarding
Deine AGB sind der Rahmen für die Zusammenarbeit. In Leadtime startest du neue Kundenprojekte mit strukturierten Onboarding-Prozessen – Anforderungen erfassen, Dokumente bereitstellen, Erwartungen klären.
Kundensupport ansehenDir gefällt der Vertragsgenerator? Er ist eine von hunderten Funktionen in Leadtime. Deine vertrag.io Vorlagen sind 100% kompatibel mit deinem Leadtime Workspace.
Häufige Fragen zum AGB Generator
Sind kostenlose AGB von vertrag.io auch rechtssicher?
Die Vorlagen basieren auf gängiger deutschen Rechtspraxis und decken die wichtigsten Klauseln für digitale Dienstleister ab. Für spezialisierte Anforderungen – z.B. stark regulierte Branchen oder internationale Märkte – empfehlen wir zusätzlich anwaltliche Prüfung.
Was kostet eine AGB Vorlage bei vertrag.io?
Vorlage erstellen ist kostenlos. PDF-Export kostet 1 Credit. Bei Registrierung gibt es 5 Credits gratis.
Kann ich die AI den AGB-Entwurf erstellen lassen?
Ja. Der AI-Assistent erstellt einen vollständigen Erstentwurf für dein spezifisches Geschäftsmodell – 2 Credits.
Wie oft sollte ich meine AGB überprüfen?
Jährlich und bei jeder wesentlichen Änderung deines Geschäftsmodells. Rechtliche Anforderungen (DSGVO, BGB-Reformen) ändern sich regelmäßig.
Was passiert wenn ich keine AGB habe?
Du verlierst wichtige Schutzrechte: keine Haftungsbeschränkung, keine eigenen Zahlungsbedingungen, keine IP-Sicherung. Im Streitfall gilt das Gesetz – oft zu deinen Ungunsten.
Muss ich AGB auf meiner Website veröffentlichen?
Ja, wenn du Kunden online akquirierst. AGB im Footer oder vor Vertragsabschluss verlinkbar. Bei Fernabsatzverträgen ist die Einbeziehung vor Vertragsschluss Pflicht.
Gelten meine deutschen AGB auch für internationale Kunden?
Nur wenn Rechtswahl und Gerichtsstand klar vereinbart sind. Für internationale Kunden – besonders außerhalb der EU – empfiehlt sich separate rechtliche Beratung.
AGB vs. Datenschutzerklärung vs. Impressum – was ist was?
AGB: deine Geschäftsbedingungen (Haftung, Zahlung, IP). Datenschutzerklärung: wie du personenbezogene Daten verarbeitest (DSGVO-Pflicht). Impressum: Kontaktdaten und Pflichtangaben nach TMG/DDG. Alle drei sind für deutsche Unternehmen Pflicht.





